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Was mich an Warnemünde besonders begeistert

Besonders gern schlendere ich am Alten Strom entlang. Hier liegen Fischkutter und Ausflugsschiffe, kleine Geschäfte wechseln sich mit Restaurants und Fischverkaufsständen ab. Es gibt immer etwas zu beobachten, und manchmal reicht es schon, eine Weile am Wasser stehen zu bleiben und dem Treiben zuzusehen.

Zu einem Besuch gehört für mich auch etwas Leckeres vom Fischkutter. Bei unserem letzten Ausflug gab es frisch zubereitete Kibbelinge und ein Backfischbrötchen. Beides war richtig lecker, und lange warten mussten wir auch nicht. Solche unkomplizierten Pausen gehören für mich einfach zu einem Tag an der Ostsee.

Abseits des Alten Stroms mag ich besonders die Straßen mit ihren alten Fischer- und Kapitänshäusern. Die Alexandrinenstraße ist mir von einem früheren Besuch in schöner Erinnerung geblieben. Dort war es angenehm ruhig, und ich konnte mir die historischen Häuser mit ihren kleinen Eingängen und liebevoll gestalteten Fassaden ganz in Ruhe anschauen.

Auch die Friedrich-Franz-Straße und die Georginenstraße lohnen einen Spaziergang. Hier zeigt sich Warnemünde von einer anderen Seite als an der belebten Hafenpromenade.

Und natürlich gehören der Leuchtturm und der Teepott zu einem Besuch dazu. Der historische Leuchtturm stammt aus dem 19. Jahrhundert, während der Teepott mit seiner ungewöhnlichen Dachkonstruktion einen spannenden Kontrast dazu bildet. Gemeinsam sind die beiden Bauwerke zu unverwechselbaren Wahrzeichen Warnemündes geworden.

Bei unserem letzten Besuch haben wir außerdem das Mahlwerk Coffee kennengelernt. Nach einem Spaziergang bei Wind und Regen war das gemütliche Café genau der richtige Ort zum Aufwärmen. Der Latte macchiato und die heiße Schokolade waren ausgesprochen lecker, das Personal freundlich und die Kuchentheke sah sehr verführerisch aus.

Auch das kleine Heimatmuseum in der Alexandrinenstraße ist mir aufgefallen. Es befindet sich in einem historischen Fischerhaus und sah schon von außen ausgesprochen einladend aus. Für einen Besuch hat die Zeit diesmal nicht gereicht, aber den haben wir uns für einen unserer nächsten Ausflüge nach Warnemünde vorgenommen.

Warnemünde bei einem geführten Stadtrundgang entdecken

Wer mehr über die Geschichte Warnemündes erfahren möchte, kann den ehemaligen Fischerort bei einem geführten Stadtrundgang kennenlernen. Dabei stehen die Entwicklung vom Fischerdorf zum beliebten Ostseebad und die Besonderheiten des historischen Ortskerns im Mittelpunkt.

Hier kannst du die verfügbaren Termine für den Stadtrundgang ansehen:

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Für wen Warnemünde besonders gut passt

Warnemünde ist ein schönes Ziel für alle, die das Meer lieben, gern am Wasser spazieren gehen und eine Schwäche für kleine historische Häuser haben. Man kann hier einen ganzen Tag verbringen, ohne ein großes Programm zu planen.

Ein Bummel am Alten Strom, ein Spaziergang durch die alten Straßen und ein Besuch bei Leuchtturm und Teepott lassen sich wunderbar miteinander verbinden. Wer mehr Zeit mitbringt, kann auch zur Westmole laufen, den breiten Ostseestrand genießen oder eine Hafenrundfahrt unternehmen.

Ganz ruhig ist Warnemünde allerdings nicht immer. Besonders an sonnigen Sommertagen und wenn eines der großen Kreuzfahrtschiffe am Pier liegt, kann es rund um den Alten Strom ziemlich voll werden. Wer es beschaulicher mag, sollte Warnemünde möglichst außerhalb der Hauptsaison besuchen.

Für mich gehört Warnemünde trotzdem zu den Orten, die zu jeder Jahreszeit einen Ausflug wert sind. Man muss nicht unbedingt am Strand liegen, um hier einen schönen Tag zu verbringen.

Meine Tipps für deinen Besuch in Warnemünde

  • Mit der Fähre von Hohe Düne nach Warnemünde

    Wenn du aus Richtung Graal-Müritz oder von Fischland-Darß-Zingst kommst, habe ich einen Tipp, den ich aus eigener Erfahrung empfehlen kann: Fahre mit dem Auto nach Hohe Düne, parke dort und setze mit der Fähre nach Warnemünde über.

    So sparst du dir die oft mühsame Parkplatzsuche im Ortszentrum. Außerdem beginnt der Ausflug gleich mit einer kleinen Überfahrt über den Seekanal. Auf der anderen Seite angekommen, kannst du Warnemünde bequem zu Fuß erkunden und später mit der Fähre zurückfahren.

    Auch mit der Bahn lässt sich Warnemünde gut erreichen. Von Leipzig gibt es Fernverkehrsverbindungen nach Rostock, von wo aus die S-Bahn nach Warnemünde fährt. Der Bahnhof liegt nur wenige Gehminuten vom Alten Strom entfernt.

  • Warnemünde mit Hund entdecken

    Bei unserem letzten Ausflug war unser Hund Kiwi dabei. Die Mitnahme auf der Fähre war völlig unkompliziert, wir mussten lediglich ein Ticket für ihn bezahlen.

    Auch bei den Hafenrundfahrten hätten wir Kiwi mitnehmen dürfen, wie uns an einem der Anleger gesagt wurde. Wir haben darauf verzichtet, weil wir nicht sicher waren, ob er eine ganze Stunde auf dem Schiff entspannt bleiben würde.

    Besonders nett fand ich, dass Kiwi nach kurzer Nachfrage auch im Mahlwerk Coffee willkommen war. Und im fröhlich Frozen gab es sogar eine Kugel Yoghurteis für ihn.

    Natürlich entscheidet jeder Gastronom und jeder Schiffsanbieter selbst, ob Hunde mitkommen dürfen. Unsere Erfahrungen waren jedenfalls durchweg positiv.

Übernachten in Warnemünde

Wer länger bleiben möchte, findet in Warnemünde eine große Auswahl an Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen. Besonders schön ist eine Unterkunft in der Nähe des Alten Stroms oder der Strandpromenade. So lässt sich der Ort auch am frühen Morgen oder am Abend genießen, wenn es etwas ruhiger wird.

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